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Parents 4 Future, Stammtisch Barmeierplatz und die Stiftung der Volksbank Enger-Spenge suchen Flächen für Wildblumenwiesen

Ein buntes Buffet für Insekten gab es schon im letzten Sommer auf einem Grundstück an der Hagenstraße. 2020 soll es noch etliche mehr davon geben. 2019 hatte der Stammtisch Barmeierplatz mit seinem Projekt Enger floriert erstmalig eine Wildblumenwiese für Insekten initiiert und tatkräftig angelegt. Die bienenfreundliche Mischung der Blumensamen steuerte die Stiftung der Volksbank Enger-Spenge bei. Ein Engeraner Grundstückseigentümer stellte die geeignete Fläche zur Verfügung: sonnig und gut zugänglich auch für größeres Gerät. Das Rasenstück, welches eine wenig abwechslungsreiche Monokultur für die Insekten darstellte, hatten die Mitglieder des Stammtisch Barmeierplatz dann umgeackert und eingesät. So entstand im Laufe des Sommers eine blühende Wiese und Lebensraum für allerlei Getier.


Dabei soll es nicht bleiben. Auch 2020 möchten die Initiatoren neue Wiesenflächen anlegen. Hilfe gibt es aktuell von den Parents for Future (P4F). „Wir haben mit dem Stammtisch einige Überschneidungen an Ideen und wollen uns gegenseitig unterstützen“, sagt Daniela Bultmann von den P4F. Matthias Rasche vom Stammtisch Barmeierplatz ergänzt: „Da in diesem Jahr wegen Corona vieles anders ist und etliche Veranstaltungen nicht so laufen wie geplant, wollen wir das Projekt Enger floriert weiter ausbauen.“ Volker Stein, Regionalgebietsleiter der Volksbank Bad Oeynhausen-Herford und Vertreter der Stiftung der Volksbank Enger-Spenge freut sich, die Aktion erneut zu unterstützen. „Letztes Jahr hatten wir für rund 500 Quadratmeter Fläche Saatgut beschafft. Wir wollen diesmal gern mehrere Flächen in blühende Wiesen verwandeln und die Menge an Saatgut erhöhen“, so Volker Stein.


„Ab Mitte Mai planen wir die Einsaat“, sagt Marion Kauscher vom Stammtisch Barmeierplatz, „wer eine geeignete Rasenfläche besitzt, auf die man gut mit Traktor und Fräse gelangen kann, meldet sich bitte beim Stammtisch Barmeierplatz.“ Entweder per Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder per Telefon bei Matthias Rasche unter 0160 / 65 00 347.