Wer sind wir?

Etwa zehn Kinobegeisterte (es könnten gern noch mehr sein!) kümmern sich um die Vorbereitung, Organisation und Durchführung des Sommerkinos im roten Würfel.

Die Idee zum Sommerkino entstand in der Runde des Stammtischs Barmeierplatz. Doch hatten nicht alle der Mitglieder Lust oder Zeit, sich um ein Sommerkino zu kümmern. So setzt sich heute die Gruppe aus vier bis fünf Mitgliedern des Stammtischs Barmeierplatz und aus sechs bis sieben weiteren Kinobegeisterten zusammen.

Im letzten Jahr haben wir mit Hans Hasenohr und Rosemarie Brandt zwei wichtige und liebenswerte Mitstreiter verloren. Deshalb freuen wir uns auch weiterhin über Menschen, die sich hier einbringen möchten. Denn alle in der Gruppe haben auch andere Verpflichtungen und können nicht immer vorbereiten oder helfen.

Wer sucht die Filme aus?

Im Winter treffen wir uns zum Probeschauen einiger Kinofilme: An ein oder zwei Terminen schauen wir uns gemeinsam jeweils drei bis vier Filme an und entscheiden, ob der Film für ein breites Publikum geeignet ist, zu Enger passt und ob er das Potenzial für ein attraktives Rahmenprogramm bietet.

Was tun wir im Organisationsteam?

Im März beginnen wir mit der organisatorischen Planung: Was soll es zu Essen und zu Trinken geben – passend zum Film? Welche Live-Musik oder Künstler passen, haben Zeit und sind bezahlbar? Welche Engeraner Gruppen können wir einbinden?

Wir müssen den Film vom Filmverleih besorgen, die Gema bezahlen, die Leinwand und Stühle ausleihen, Getränke, Tische und Stehtische bestellen.

Unser Thekenteam besorgt exotische Zutaten und kocht und bruzzelt mindestens einen Tag vor dem Kino. Das Grillteam kauft Würstchen, Kohle und Pappteller, legt das Fleisch in Marinade ein. Der Wein wird abgeholt und vorgekühlt – in der eigenen Kühltruhe.

Manchmal ist die Dekoration aufwändig: Eine Rikscha wird bestellt und mit dem Hänger abgeholt; ein Planschbecken wird aufgebaut und mit Wasser gefüllt - das Wasser bringen wir in einer Tonne mit… Indische , spanische oder französische Musiker recherchieren wir, erklären ihnen unser Konzept und verhandeln einen moderaten Preis.

Der Techniker muss informiert werden, welche Mikrophone wir benötigen und unser hauseigener Beamer muss immer betriebsfähig sein.

Mit den Sponsoren sprechen wir, ohne deren Beitrag das Kino nicht möglich wäre. Wir gestalten das Plakat, lassen es drucken und verteilen es persönlich in Enger und Spenge und den Ortsteilen. Wir laden die Presse ein und machen einen Pressetermin.

Wir überlegen uns für das Kinoquiz passende Fragen zum Film und denken uns kleine Geschenke aus, die wir in manchmal fünf Geschäften besorgen.

Das Kassenteam hat sich extra einen Bauchladen gebastelt, um besser kassieren zu können.

Showtime

Das alles besprechen wir in etwa zwei Vortreffen pro Film und halten es in einem Konzept fest, so dass jeder weiß, was seine Aufgabe ist. Ab 16 Uhr am Nachmittag bauen wir gemeinsam alles auf – und hoffen auf gutes Wetter. Und dann: Programm und Film ab! Wenn über hundert Besucher kommen ist es ok, bei 150 sind wir zufrieden, bei 200 begeistert! Nach dem Film dauert der Abbau etwa anderthalb Stunden. Am nächsten Tag werden die letzten Gläser gespült, die mitgebrachte Kinoausrüstung wieder verstaut, abgerechnet und der Wein und Getränke zurück gebracht. Und meist läuft parallel dazu schon die Planung des nächsten Kinos.

 

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