Zu den regelmäßigen Besuchern des „Stammtisch Barmeierplatz“ gehören zurzeit: Horst Chudzicki, Heiwi Ebke, Erhard Günther, Marion und Uwe Kauscher, Dr. Birgit Nothbaum-Leiding, Volker Möllering, Matthias Rasche, Carola Ritterhoff, Iris Vangermain-Freitag und Harald Wurm.

Neue Gesichter sind jederzeit willkommen!

Manchmal kommen  auch Gäste dazu oder Bürgerinnen und Bürger, die sich für bestimmte Engeraner Themen interessieren.

 

 

 

 

  

Der Stammtisch Barmeierplatz trauert um Volker Möllering

Volker („Mötze“) Möllering war fast von Anfang an beim Stammtischtreffen dabei. Er trat kurz nach der Gründung unserer „lokalen Agendagruppe für Stadtgestaltung“ bei und bereicherte sie durch Anekdoten und Visionen. Sein Spruch „können wir da nicht was tun“ hat auch am Stammtisch etwas bewegt. Als Soziologe und Ingenieur für Garten- und Landschaftsbau hat er sich mit seinen Ideen für die primäre Aufgabe der Lokalen Agenda eingesetzt. Er ließ den Gedanken gern freien Lauf und sorgte so bei den monatlichen Stammtischabenden für manch eine umsetzbare Idee.

Viele Aktionen hat er mit geplant und angepackt: Er gehörte zu den Jux-Seeleuten beim Bolldammbachfest, briet Würstchen fürs Sommernachtskino, zog den Getränkekarren beim Rundgang „Enger klingt“ rund um die Stiftskirche, schleppte Gerüstteile auf den alten Königin-Mathilde-Platz, um aus hässlichen Betonkübelbeeten Riesenleinwandwürfel à la Christo zu bauen, er stellte Tische und Bänke fürs Bürgerpicknick in die Maiwiese und genoss es dann auch dort, die Früchte der gemeinsamen Arbeit zu ernten.
Ein ganz besonderer Typ war er für uns auch mit seiner Freude am „Dönekes“-Erzählen und mit seinem Witz. Dass unser Engagement für die Stadt nicht zu anstrengend wurde, weil es immer etwas zu lachen gab, war vor allem Mötzes Verdienst. Darum konnte er sich auch in unserem Film „Mensch Mathilde“ bestens in einer tragenden Nebenrolle bewähren, so dass er hier dauerhaft sichtbar bleibt.
Unser Projekt „Stadtrundgänge“ führte einige Jahre lang auch in alle Engeraner Ortsteile – darunter das inoffizielle „Glösinghausen“ (offiziell Teil von Westerenger) mit dem von Einwohnern handgemalten Ortsschild. Hier war Volker Möllerings „Reich“ als ungekrönter König des Dorfes, durch das er kundig und witzig die Besucher führte. Dabei hatte er natürlich keine Mühe, Fragen in einem (fast) spontanen Interview angemessen zu beantworten (siehe Anhang Interview). „Seit diesem Stadtrundgang ist der Ausspruch 'Ahh, mein König' die obligatorische Grußformel zwischen uns“, wissen einige Stammtischbrüder und -schwestern, „auf die Mötze schmunzelnd mit 'Mein Untertan' antwortete“.

Auch wenn, gesundheitlich bedingt, die Aktionen für ihn beim Stammtisch weniger wurden, er blieb der Gruppe verbunden, hatte zuletzt noch den Ordner mit der Aufschrift Stammtisch Barmeierplatz aufgeschlagen auf seinem Schreibtisch liegen und hat das diesjährige Bürgerpicknick mit vielen Engeranern besucht. Es war das letzte gemeinsame Treffen.

Mötze, du wirst uns fehlen.
Tschüss, mein König

 

Ö wie Mötze

Guten Abend, liebe Zuschauer, unser beliebtes Blödelrätsel „Wo ölen wir denn heute rum?“ führt uns diesmal an einen Ort mit einem Ö drin. Wir befragen einen Eingeborenen, der in seinem Vor- und Nachnamen auch ein Ö trägt. Also: wie heißt der Ort und wie heißt der Eingeborene?

Jagt dich stets ein wilder Löwe?
Kackt dir auf den Hut die Möwe?
Nö.
Lebt das Volk hier noch in Höhlen
und will nur Steinzeitlieder grölen?
Nö.
Sind die Eingebornen blöde?
Und ist auch die Gegend öde?
Nö.
Sind die Häuser hier pompös,
und ist das Leben skandalös?
Nö.
Hörst du eine Disco dröhnen?
Musst du über Nachbarn stöhnen?
Nö.
Bringt die Hektik dich in Nöte?
Gibt’s ein Denkmal hier für Goethe?
Nö.
Tut ein Straßenstrich euch stören
beziehungsweise euch betören?
Nö.
Ist hier die Achse eines Bösen?
Sind hier Demos aufzulösen?
Nö.
Winkt man hier des Ortes Söhnen
mit attraktiven Arbeitslöhnen?
Nö.
Ist an der Ecke ein Frisör?
Kriegt man hier Autozubehör?
Nö.
Kann man hier in Kneipen klönen
und sich dabei einen dröhnen?
Nö.
Gibt es an der Straße Döner?
Ist es anderswo viel schöner?
Nö!
Erfand ein schlauer Ingeniör
den Wacholder-Schleichverköhr?
Nö.

So, jetzt sind die Kandidaten dran: Wie heißt dieser idyllische Ort?
Hm. – Glösinghausen?
Genau. Und der Eingeborene?
Volker Möllering?
Jawoll! Und wie nennt ihn sein Volk?
Mötze. König von Glösinghausen.
Gewonnen!

 

Eine kleine Hilfestellung:
Weniger Ortskundige werden sich fragen, was denn mit „Wacholder-Schleichverkehr“ gemeint sein könnte. So lautet(e) im Volksmund eine Straßenverbindung zwischen Westerenger und Jöllenbeck – mitten durch Glösinghausen, die wegen der ruhigen und damit weniger polizeiträchtigen Lage gern von angesäuselten Autofahrern genutzt wurde

 

 

Beschreibung

Der Stammtisch Barmeierplatz auf Exkursionsfahrt in Minden

 

 

 

 

 

 volker